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Dienstag, 3. November 2026

Was los ist in Frankfurt

Veranstaltungen

Mobilitätsdebatte im Haus am Dom: Eintritt frei am 17. November

Am Dienstag, 17. November, diskutieren im Haus am Dom Politik, Wirtschaft und Initiativen über Frankfurts Verkehr. Der Eintritt ist frei.

Redaktion Veranstaltungen Frankfurt
Mobilitätsdebatte im Haus am Dom: Eintritt frei am 17. November

Am Dienstag, 17. November 2026, beginnt um 19 Uhr im Haus am Dom, Domplatz 3, eine Diskussion über Frankfurts Mobilität. Die Frankfurter Rundschau lädt dazu Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verkehrswende-Initiativen ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie in Frankfurt alle gut unterwegs sein können. Der Eintritt ist frei.

Wer diskutiert über Frankfurts Straßen?

Auf dem Podium treffen unterschiedliche Vorstellungen aufeinander: Mobilitätsdezernent Yannick Schwander (CDU) will Fahrradstraßen evaluieren lassen. Willi Loose vom Bündnis Verkehrswende Frankfurt hält Stadtautobahnen für verzichtbar. Beatrix Baltabol vertritt den Cityentscheid, der zuvor Radentscheid hieß. Ihr Ziel ist eine lebenswertere Stadt mit weniger Autos. Die Perspektive der örtlichen Wirtschaft bringt Oliver Schwebel als Vizepräsident der IHK Frankfurt ein.

Durch den Austausch führen Georg Leppert, Lokalchef der Frankfurter Rundschau, und Lokalredakteur Florian Leclerc.

Wie viel Platz bekommt welche Verkehrsart?

Ein lokaler Streitpunkt ist die Verteilung des Straßenraums. Laut der jüngsten Untersuchung der Technischen Universität Dresden zur Mobilität in Städten entfallen in Frankfurt 37 Prozent der Wege auf das Zufußgehen und 23 Prozent auf das Auto. Fahrrad und öffentlicher Nahverkehr kommen jeweils auf knapp 20 Prozent. Pro Person werden durchschnittlich 3,5 Wege täglich zurückgelegt.

Den Anlass für den Abend liefert die 14. Ausgabe von FR-Geschichte mit dem Titel „Das bewegt Frankfurt“. Das Magazin behandelt auf 84 Seiten die Mobilität im Rhein-Main-Gebiet, von der Flughafeneröffnung vor 90 Jahren bis zur E-Mobilität. Es erscheint am Freitag, 13. November, und kostet 8,90 Euro.

Wer die Debatte nicht im Haus am Dom verfolgen möchte, kann den Livestream unter fr.de/eventvideo ansehen.

Quelle: Frankfurter Rundschau